Albena ist eine Hotelstadt an der bulgarischen Schwarzmeerküste circa 30 Kilometer nördlich von Warna.
Sie wurde die Hotelstadt nach einer literarischen Mädchenfigur des bulgarischen Schriftstellers Jordan Jowkow benannt und gilt als kostspieligstes Tourismus-Projekt aus sozialistischer Zeit. Die wie ein großes Dreieck aus Straßen konzipierte Siedlung fügt sich in die hügelige Region des waldreichen Balata-Gebirges ein. Eröffnet im August 1969 mit zunächst neun Hotels und vier Restaurants, beherbergt Albena heute 43 Hotels mit 14.900 Betten sowie zahlreiche Restaurants und Geschäfte, unter anderem auch Basare.
Der Strand ist sieben Kilometer lang und der Sand sehr fein. Überragt wird das Tourismuszentrum vom fünfthöchsten Gebäude Bulgariens, dem Hotel Dobrudja. Das Seebad rühmt sich einer hervorragenden, allerdings stark touristischen Infrastruktur und eines reichen Freizeit- und Sportangebotes. Beides ist aufgrund der steigenden Zahlen ausländischer Besucher genauso notwendig geworden wie die strengen ökologischen Prinzipien zur Überprüfung von Luft- und Wasserwerten, die hier zum Erhalt der Urlaubsqualität eingeführt wurden.
Die Saison dauert von Mai bis Ende Oktober; die Hauptsaison von Juli bis Mitte August. In den Wintermonaten ist Albena menschenleer.
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